Überblick
Mogul-Architektur & mittelalterliche Ruinen
Nordindische Essenshauptstadt
Imperiale & politische Hauptstadt
Spirituelle Kreuzung
Märkte & Kunsthandwerk
Grünanlagen & verborgene Geschichte
Delhi ist nicht eine Stadt, sondern mehrere übereinander gestapelt. Die Moguln bauten Shahjahanabad (Old Delhi) mit dem Roten Fort und der Jama Masjid. Die Briten bauten New Delhi mit Lutyens' weitläufigen Boulevards, dem Rashtrapati Bhavan und dem India Gate. Das moderne Indien fügte die Metro, Connaught Places Geschäftstreiben und Satellitenstädte wie Gurugram hinzu. Und unter all dem verstreuen sich Ruinen fünf früherer Delhis über die Landschaft — mittelalterliche Gräber tauchen zwischen Wohnblöcken auf, Sultanats-Moscheen stehen in öffentlichen Parks, und das Qutub Minar aus dem 12. Jahrhundert thront über Süd-Delhis Vororten. Diese Schichtung macht Delhi gleichermaßen außergewöhnlich und erschöpfend. Old Delhis Chandni Chowk ist sensorische Überlastung: Rikschas, Gewürzmärkte, Mogul-Havelis und Paranthas, die seit 1872 serviert werden. Humayuns Grab (der Prototyp des Taj Mahal) liegt in gepflegten Gärten 15 Minuten südlich. Die Lodhi Gardens bergen königliche Gräber aus dem 15. Jahrhundert, an denen morgens gejoggt wird. Und der Gurudwara Bangla Sahib, der Haupt-Sikh-Tempel, speist täglich 10.000 Menschen in der größten Gemeinschaftsküche der Welt. Delhi verlangt mindestens 3-4 Tage und eine gewisse Toleranz für Verkehr, Luftqualitätsdiskussionen und Temperaturextreme — belohnt aber mit einer Konzentration von Mogul-Architektur, Esstraditionen und Kulturinstitutionen, die nirgendwo in Indien ihresgleichen hat.
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