Überblick
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Kaffeehauskultur
Kunst und Museen
Wein und Heurige
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Geschichte
Kultur
Praktisches
Wien strahlt kaiserliches Selbstbewusstsein und kulturelle Verfeinerung in gleichem Maße aus. Die 640-jährige Herrschaft der Habsburger hinterließ eine Stadt außergewöhnlicher Paläste, Museen und Institutionen: Schloss Schönbrunn rivalisiert mit Versailles, die Hofburg erstreckt sich über die Innere Stadt, und das Kunsthistorische Museum beherbergt eine der schönsten Kunstsammlungen Europas unter einer Decke, die man stundenlang bewundern könnte, ohne ein einziges Gemälde zu betrachten. Musik ist Wiens bestimmende Kunst — Mozart, Beethoven, Schubert, Brahms, Strauß und Mahler lebten und komponierten hier, und die Wiener Philharmoniker, die Wiener Staatsoper und der Musikverein setzen Maßstäbe, die weltweit als Referenz gelten. Die Ringstraße, der Prachtboulevard rund um die Innere Stadt, führt an Oper, Parlament, Rathaus, Burgtheater und Universität vorbei — eine architektonische Parade des Ehrgeizes des 19. Jahrhunderts. Doch Wien ist kein Museum: Die Kaffeehauskultur (UNESCO Immaterielles Kulturerbe) lebt in Hunderten von Kaffeehäusern, wo das Lesen von Zeitungen auf Holzstangen, das Verweilen bei Melange und Sachertorte und das schlichte Dasein der ganze Sinn ist. Der Naschmarkt mit seinen über 120 Ständen vereint Wiener, türkische und internationale Esskultur, das MuseumsQuartier zeigt zeitgenössische Kunst in ehemaligen kaiserlichen Stallungen, und die Heurigen in den Außenbezirken schenken jungen Wein mit Blick über die Weinberge auf die Stadt aus. Wiens effiziente U-Bahn, das Straßenbahnnetz und die kompakte, fußgängerfreundliche Innenstadt machen die Orientierung mühelos, und die Sicherheit, Sauberkeit und Lebensqualität der Stadt haben ihr Jahr für Jahr den ersten Platz in Mercers Global Liveability Index eingebracht.
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